Marketing-Club Rhein-Neckar
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14.09.2016

Nachbericht MC-RN vor Ort: B2B Brand Management – Die Entwicklung der Marke Tork

Innovationen für krisensichere Geschäfte

Im Rahmen seiner Vortragsreihe „MC-RN vor Ort“ besuchte der Marketing-Club Rhein-Neckar das europäische Hauptquartier des schwedischen Hygienepapierherstellers SCA. Der Abend war zweigeteilt: Zuerst stellte Andreas Hartnagel, Direktor für Customer Service, die Entwicklung der B2B-Marke vor, dann führte Roger Schilling, Werkleiter und technischer Geschäftsführer, die Marketiers durch den SCA-Standort Mannheim.

Industrie 4.0 im Waschraum

Die Marke Tork ist vor allem für Handtuchspender und Nachfüllsysteme, wie auch Servietten und Tischprodukte bekannt. „Klassische Commodities, die eine klare Differenzierung von anderen Produkten im Markt brauchen“, erklärt Hartnagel. Um diese Herausforderung erfolgreich zu meistern, setzt Tork auf verschiedene Maßnahmen. Hohe Produktqualität, ein breites Sortiment und ein modernes Design. Nur so kann sich die Nummer 1 in Europa als Marke profilieren und sich gegen die weltweite Konkurrenz behaupten.

Eine wichtige Rolle spielt dabei auch der Service. Alle Außendienstmitarbeiter von Tork sind mit Tablets ausgestattet, um die Kunden besser beraten zu können. So können sie beispielsweise ein Foto von einem Waschraum machen und mithilfe von „Virtual reality“ den Kunden die Platzierung der Hygienespender demonstrieren.

Besonders stolz ist Tork auf den vernetzten Waschraum. Über WIFI lassen sich Papier-, Seifen- und Toilettenpapierspender digital vernetzen. Die Spender senden an ein Dashboard Echtzeitdaten über den Verbrauch der Gebrauchsartikel in den Waschräumen. So kann das Facility Management die Reinigung der Waschräume – je nach Nachfrage und Andrang – steuern und das Reinigungspersonal die Gebrauchsartikel in den Spendern gezielt auffüllen. „Das ist Industrie 4.0 im Waschraum“, freut sich Hartnagel über die Innovation.

Einzigartiges Papierwerk in Mannheim

„Das ist ein krisensicheres Geschäft!“, beschreibt Werksleiter Roger Schilling schmunzelnd seinen Arbeitsplatz. Das Werk Mannheim ist nicht nur das größte Hygienepapierwerk Europas, es ist auch in seinem Aufbau einzigartig. „Wir verwerten den ganzen Baum in einem einheitlichen und vor allem nachhaltigen Prozess. Und das an einem Standort.“

Rund 2.000 Mitarbeiter, davon 1.200 allein in der Produktion arbeiten in SCAs größtem Werk. Sie fertigen in 24 Stunden und an sieben Tagen die Woche. Der Ertrag: über 279.000 Tonnen Toilettenpapier, Taschen-, Hand- und Falttücher.

Zum Abschluss wartete das Highlight des Besuches auf die Teilnehmer: ein 90-minütiger Werksbesuch. Durch die Produktions- und Lagerhallen ging es mit Signalweste, festem Schuhwerk und Ohrstöpseln ausgestattet. Denn „Safety first“ gilt auch in krisensicheren Geschäften.

Autorin: Bianca Strötzel, Donner & Doria Public Relations GmbH


 

Fotos der Veranstaltung finden Sie hier.

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